Also in Berlin planen sie die Sozialisierung von Wohnraum. Wer mehr als 10 000 Wohnungen hat, muss die überschießenden abgeben. Und da derartige Enteignungen im Kapitalismus nicht entschädigungslos möglich sind, wird Berlin sich weiter verschulden (nach Voraussicht der Koalierenden um € 16 Milliarden); Folge: die bisherigen Wohnungseigentümer haben „frische Kohle“ in beträchtlicher Höhe.
Was werden die damit machen? Ganz einfach, sie kaufen Wohnungen in Detmold, Karlsruhe und Fürth. Also werden dort die Wohnungen im Mietpreis steigen, schließlich müssen sich die € 16 Millarden doch gehörig verzinsen. Zinsen zahlen muss auch Berlin, zum Tilgen ist der dortige Haushalt sowieso nicht imstande. Nehmen wir an, es gelingt Berlin, die entsprechenden Kredite zu 2% zu erhaschen, dann fließen pro Jahr € 320 000 000 aus dem Budget ab. Damit könnte man übrigens ca. 2000 Wohnungen bauen lassen.
Mohr hat von Fetischwerten geschrieben, Dottore scheint, bei der Berliner Linken ist der Begriff der Enteignung ein solcher Fetisch geworden.
Und weiterhin scheint ihm, die einzigen, für den diese ganze Umschichtung vorteilhaft sein wird, sind die Banken. So isses eben in diesem Wirtschaftssystem, wieder einmal gilt:
Es gibt nichts Richtiges im Falschen!
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