08 Bursa Pirinc Han 2
09 Bursa Pirinc Han 3
10 Bursa Pirinc Han 3 Medrese
Die Ulu Cami in Bursa hat Pascal Sebah schon so perfekt aufgenommen, dass sich die Aufnahme dieses Bildes geradezu als eine Belästigung darstellt. Dottores nostalgistische Emotion siegt über sein Mitteilungsbedürfnis.
11 Bursa Ulu Cami
Seit damals bis heute legt Dottore nach Durchsicht seines Geldbeutels das Kupfergeld in einem kleinen Henkelbecher ab, den er damals in dieser Gasse der Kupferschmiede erworben hat.
12 Bursa Straße der Kupferschmiede
Auch Bild13 ist schon einmal in diesem Blog gezeigt worden, es wird nur der Vollständigkeit halber hier nochmals gezeigt. Es bleibt nur übrig, den Hinweis auf Sebah 12 und Bursa aus dem Jahre 2012 zu wiederholen.
13 Bursa Türkisches Wohnviertel
Der Einbettung dieses Bildes ist ein langandauernder Streit zwischen den Protagonisten dieses Blogs vorausgegangen, Einigkeit herrschte dabei, es sei unscharf, jedoch durch den Farbklecks der Stockrose farblich akzeptabel. Daher war Pantalone der Meinung, es könne als Erinnerungsposten an die Farbgebung der Diafilme der 1950er Jahre publiziert werden, während Dottore seine Abneigung gegen unscharfe Bilder aktivierte. Letztlich gab das Argument von Pantalone den Ausschlag, er rede auch nicht in die Textgestaltung von Dottore rein, also müsse der auch die Bildauswahl von Pantalone ertragen.
14 Bursa Yesil Cami
Diese ägyptischen Bratenspießchen haben schon einen erheblichen Nimbus, fast jede Metropole der Neuzeit schmückte sich mit einem derartigen Mitbringsel. Der Transport war immer schon mühsam; seit der Papst den vor der Lateranbasilika aufstellen ließ, gilt dies als technische Meisterleistung. Theodosius hingegen ordnete es an, es wurde gemacht, wobei der riesige Stein seitdem auf vier Bronzewürfel ruht. In der Spätantike war man gelassener als 1200 Jahre später, am 10.09.1580 (in Rom).
15 Konstantinopel Theodosianischer Unterbau
Die
Feuerwehr in Istanbul war im 19. Jahrhundert offensichtlich eine beliebte Kuriosität,
die oft abgelichtet wurde. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts,
insbesondere nach dem Großbrand von 1908, wurde dort eine Institution
aufgebaut, die außertürkischen Maßstäben nahekam. Schöpfer der
Feuerwehr in Konstantinopel war ab 1874 der langjährige Leiter der
ungarischen Feuerwehrorganisation, Graf Edmund Stephan Széchenyi
(1839-1922), der die Feuerbrigade strikter militärischer Disziplin
unterwarf und dafür sorgte, dass sie zum Kriegsministerium
ressortierte. Er wurde im osmanischen Reich Zecheny Pascha genannt.
Gleichwohl brannte im Jahre 1918 wieder ein Großteil der hölzernen Wohnhäuser ab, Grund genug, die Unterhaltung dieser Bauten nicht zu forcieren
16 Istanbul Holzhäuser
Die Fragwürdigkeit der Mitteilung schon als "alt" zu bezeichnender Bilder in subjektiver Hinsicht, also aus dem Blickwinkel des Fotografen, ergibt sich daraus, dass der Bildautor dabei schmerzlich erfährt, dass er schon museal geworden ist. Natürlich kann Dottore sich noch an die Aufnahmesituation (nahe Taksimplatz) erinnern, die Straßenbahnlinie gibt es auch noch, nur eben heute als Museumsbahn, jedoch nicht so vollgepfropft.
17 Istanbul Straßenbahn
Im August 1958 bestand wieder einmal eine "Zypernkrise", Grund für zwei Mütter der 36, ihre Söhne per Telegramm zur umgehenden Rückfahrt aufzufordern, was souverän (und berechtigt) missachtet wurde. Die Krise tobte sich im Istanbuler Gemüsemarkt aus.
18 Istanbul Nationalistische Wassermelone
Gekonnt eingefügt, so, als gehöre sie schon immer dazu, haben die Eroberer Konstantinopels die Festung Yedikule in die Landmauer. Sie wurde unter hoheitlicher Missachtung des sich ausbildenden Völkerrechtes im Osmanischen Reich gern benutzt, um Botschafter derjenigen Staaten einzusperren, die gerade unbeliebt waren. 1958 waren alle Pflanzen im Innern vollkommen mit Schnecken übersät.
19 Istanbul Yedikule
Sechs der 36 hatten sich in Istanbul verabredet und trafen sich auch pünktlich, sage da niemand etwas gegen Zuverlässigkeit unserer damaligen Form des Reisens, eben per Anhalter. Ohne den begriff des Urlaubs auch nur zu denken, machten wir den für drei Tage am Schwarzen Meer in Kilios. Nach der Umgehung der Festung mittels eines Marsches durchs Meer, schliefen wir nicht auf, sondern neben Kanonen, wir waren doch auch keine Soldaten.
20 Kilios Kap Kasak Burnu
21 Kilios Kurt hängt in Unterhose Wäsche auf
22 Kilios Fünf von den Sechs leben noch